Am 13. September 2026 laden wir herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Vom äußeren Land zur inneren Landschaft“ mit Arbeiten der Künstlerin Petra van Bellen in das Otto-Knöpfer-Haus ein.
Wo Otto Knöpfer seinen Blick auf die Landschaft vor seiner Haustür richtete, wendet Petra van Bellen den Blick nach innen. Ihre Mixed-Media-Arbeiten erzählen von weiblichen Innenwelten, von Rückzug und Veränderung, von Stärke, Verletzlichkeit und Selbstbestimmung.
Die Vernissage beginnt um 11 Uhr und findet im Rahmen unseres Hoffestes statt. So verbinden sich an diesem Tag Kunst, Begegnung und ein geselliges Beisammensein rund um das Otto-Knöpfer-Haus.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und einen besonderen gemeinsamen Tag.
Ausstellung: 13. September – 8. November 2026
Vernissage & Hoffest: Sonntag, 13. September 2026, ab 11 Uhr

Holzhausen (fr): Zu einem besonderen Sommer-Pleinair hatten der Mal- und Zeichenzirkel Arnstadt e.V. sowie der Otto-Knöpfer-Freundeskreis e.V. in den historischen Knöpfer-Hof nach Holzhausen eingeladen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen nutzten zahlreiche Kunstfreunde die Gelegenheit, sich von der Schönheit der Natur inspirieren zu lassen und ihre Eindrücke in Zeichnungen und Gemälden festzuhalten.
Im Mittelpunkt des kreativen Tages standen die farbenreiche Welt der Wildblumen und ihre kleinen Verbündeten – die Insekten. Mit Skizzenblock und Staffelei ausgerüstet beobachteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Natur aufmerksam und setzten ihre Eindrücke künstlerisch um. Der gemeinsame Austausch über Motive, Techniken und Bildideen machte das Pleinair zu einem lebendigen Erlebnis.
Eine interessante Bereicherung bot der Kurzvortrag von Gerlinde Simchen zum Thema „Die Malerin Maria Sibylla Merian und Parallelen zu Otto Knöpfer“. Die Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian (1647–1717) dokumentierte bereits als Jugendliche die Entwicklung von Schmetterlingen und anderen Insekten. Durch ihre genauen Beobachtungen erkannte sie die verschiedenen Entwicklungsstadien vom Ei über Raupe und Puppe bis zum Schmetterling und hielt diese in eindrucksvollen Zeichnungen fest. Simchen zeigte dabei auch Gemeinsamkeiten zu Otto Knöpfers aufmerksamem Blick auf die Natur und deren künstlerische Darstellung auf.
Für eine unterhaltsame Abwechslung sorgte Arnstadts bekannte Stadtführerin Uta Kessel. Mit Anekdoten, Geschichten, Reimen und humorvollen Texten begeisterte sie die Gäste. Schmunzeln ließ unter anderem ihr Vers: „Circa alle drei, vier Tage geht ein Stadtführer, ohne Frage, mit ’ner Gruppe durch die Stadt, weil er Spaß an so was hat …“
Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als rundum gelungen bewertet. Neben dem kreativen Arbeiten bot das Pleinair Raum für Begegnungen, Gespräche und eine bewusste Auszeit inmitten der sommerlichen Natur Thüringens. Die entstandenen Bilder spiegeln die Vielfalt und Lebendigkeit der Landschaft ebenso wider wie die Begeisterung der Kunstschaffenden.
Die Organisatoren kündigten bereits eine Fortsetzung an: Auch 2027 soll das gemeinsame Pleinair des Mal- und Zeichenzirkels Arnstadt e.V. und des Otto-Knöpfer-Freundeskreises e.V. wieder stattfinden.

HOLZHAUSEN (fr).
Der Mal- und Zeichenzirkel Arnstadt e. V. und der Otto Knöpfer Freundeskreis e. V. laden herzlich zu einem sommerlichen Pleinair nach Holzhausen ein.
Am 27. und 28. Juni 2026 verwandelt sich das Gelände des Otto-Knöpfer-Haus täglich von 10 bis 17 Uhr in einen offenen Atelierraum unter freiem Himmel. Inspiriert von der reizvollen Thüringer Landschaft rund um die Drei Gleichen widmen sich die Teilnehmenden der Beobachtung und künstlerischen Darstellung von Wildblumen, Insekten und der vielfältigen Natur vor Ort.
Ein Programmhöhepunkt ist der Kurzvortrag am Samstag, 27. Juni, um 14 Uhr von Gerlinde Simchen: „Die Malerin Maria Sibylla Merian und Parallelen zu Otto Knöpfer“.
Neben dem gemeinsamen Malen – frei oder angeleitet – erwarten die Gäste ein kreativer Austausch, eine gemütliche Kaffeepause sowie die Möglichkeit, die ausgestellte Kunst und das Wirken Otto Knöpfers näher kennenzulernen. Am Sonntag findet zudem eine freiwillige Abschlusspräsentation der entstandenen Arbeiten statt.
Ein weiterer besonderer Bestandteil des Wochenendes ist die Gelegenheit zur Besichtigung der aktuellen Ausstellung „OTTO KNÖPFER – Wer er war. Und was darin heute noch lebt“.
Die Veranstaltung ist ausdrücklich auch für Anfänger geeignet. Alle Motive der Umgebung – Landschaft, Tiere, Architektur, Pflanzen oder kleine Stillleben – dürfen künstlerisch umgesetzt werden.
Bitte eigenes Mal- und Zeichenmaterial sowie eine Sitzgelegenheit für draußen mitbringen. Besonders geeignet sind Aquarellfarben, aber auch Bleistift, Kohle oder Pastell sind willkommen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wir freuen uns auf ein inspirierendes Wochenende voller Natur, Kunst und Begegnung!


Holzhausen: „Museen entdecken“ – dieses Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages wurde in Holzhausen ganz wörtlich genommen. Nach zahlreichen Ausstellungen des Werkes von Otto Knöpfer (1911–1993) zeigte man ihn dieses Mal unter neuen Blickwinkeln.
„Wer er war und was davon heute noch lebt“ - in einer vielfältigen Schau im Jahr des 115. Geburtstags des Malers und des 20-jährigen Bestehens des Freundeskreises den Besuchern nahezubringen, hatte sich Kuratorin Petra van Bellen, Künstlerin und Unternehmerin in Arnstadt, als neugewählte Vorsitzende des Freundeskreises vorgenommen.
Was in den Räumen seines Elternhauses an Originalbildern, Skizzen, Fotografien sowie biografischen Stationen in neuem Rahmen zu sehen und zu lesen war, das überraschte sogar manch langjährigen Knöpfer-Kenner. So war vor den eindrucksvollen Porträtbildern seiner Mutter, seiner Frau Erna und der Vertrauten Marianne König zum Beispiel von Frank Palmowski aus Erfurt und von Ursula Liphardt aus Neudietendorf zu hören, dass sie viel Neues und Überraschendes aus dem Leben Otto Knöpfers erfahren haben.
Nach der herzlichen Begrüßung und der musikalischen Einstimmung durch die Gruppe KlangKonsort kam es beim Rundgang und dem traditionellen Hoffest zu vielen Gesprächen mit Besuchern, zu denen auch Ortsbürgermeister Thomas Menge zählte. Dabei hob Petra van Bellen an Knöpfers Werk hervor, dass es von einer starken Haltung geprägt war, er immer genau hinschaute, wo er malte und was er malte. Das trifft für ihn nach ihren Worten nicht nur als bekannten Landschaftsmaler zu, sondern auch als Mensch mit vielen Facetten – als junger Suchender, als Soldat, als Künstler im Atelier, als Lehrer im Malzirkel und genauer Beobachter seiner Zeit. Die Kuratorin bedankte sich bei allen Helfern dieser Schau, Schätze des Hauses neu zu entdecken und Knöpfer-Freunden vorzustellen.
Die aktuelle Ausstellung ist in Holzhausen bis zum 28. Juni jeweils sonntags von 13 bis 17 Uhr in der Arnstädter Straße 32 zu sehen.
Ein starkes Team – der Otto-Knöpfer-Freundeskreis

Petra van Bellen, Franziska Rosenbaum und Frank Palmowski (Text und Fotos: J. Thiele)
HOLZHAUSEN: Zum Internationalen Museumstag am 17. Mai 2026 öffnet das Otto-Knöpfer-Haus in Holzhausen von 11-17 Uhr mit einer Vernissage seine Türen. In diesem Jahr steht der Anlass unter einem besonderen Zeichen: Der Otto Knöpfer Freundeskreis e. V. feiert sein 20-jähriges Bestehen.
Unter dem Titel „Otto Knöpfer. Wer er war. Und was darin heute noch lebt.“ zeigt der Verein eine Ausstellung über Leben, Werk und Nachwirken des Thüringer Malers Otto Knöpfer. Zu sehen sind Originalwerke, Skizzen, Fotografien und biografische Stationen, die den Künstler nicht nur als bekannten Landschaftsmaler zeigen, sondern auch als Menschen: als jungen Suchenden, als Soldaten, als Künstler im Atelier, als Lehrer im Malzirkel, als Sohn, Freund und genauen Beobachter seiner Zeit.
Seit zwei Jahrzehnten setzt sich der Otto Knöpfer Freundeskreis e. V. dafür ein, das künstlerische Erbe Knöpfers zu bewahren und das Otto-Knöpfer-Haus als besonderen Erinnerungs- und Kulturort lebendig zu halten. Die diesjährige Ausstellung blickt deshalb nicht nur zurück, sondern stellt auch die Frage, was Otto Knöpfer heute noch zu sagen hat.
Sein Werk erzählt von der leisen Kraft des Nahen: von Landschaften, Menschen, Orten und Alltagsmomenten. Gerade darin liegt bis heute seine Aktualität. Denn Knöpfers Blick lädt dazu ein, genauer hinzusehen – auf die Umgebung, auf die Zeit, auf das, was bleibt.
Ergänzend gibt die Ausstellung einen Ausblick auf die Weiterentwicklung des Otto-Knöpfer-Hauses als kulturelle Begegnungsstätte. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, nicht nur Otto Knöpfers Lebensweg zu entdecken, sondern auch eigene Gedanken zur Zukunft dieses besonderen Ortes einzubringen.
Der Tag wird musikalisch umrahmt. Für Essen und Trinken ist gesorgt.
Anlass: Internationaler Museumstag und 20 Jahre Otto Knöpfer Freundeskreis e.V.
Wann: Sonntag, 17. Mai 2026, 11-17 Uhr
Ort: Otto-Knöpfer-Haus, Holzhausen
Veranstalter: Otto Knöpfer Freundeskreis e. V.
Der Eintritt ist frei. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.

